Eigentlich war eine Moormann-Herberge nie geplant. Doch als die Firma
Moormann gleich in Nachbarschaft ihres Standortes ein Grundstück erwarb,
um dort eine Lagerhalle zu errichten, gab es ein marodes, denkmalge-
schütztes historisches Gebäude als Dreingabe dazu. Dieses Bauwerk –
in dem seit dem Jahr 1671 der Sitz des ‚Dorfbäck’ nachgewiesen ist, der
später als Hofbäcker den Schlossherrn auf dem angrenzenden Burgberg
belieferte, und dann als Gastwirtschaft bzw. zuletzt als Jugendhotel ge-
nutzt wurde – war so baufällig, dass es den nahenden, strengen Berg-
winter ohne Notsanierung des Daches nicht überstanden hätte. Und so
kam der Stein ins Rollen: Ein neues Dach hat nur Sinn, wenn auch das Dachgeschoss repariert wird. Ein Dachgeschoss benötigt jedoch trag-
fähige Stockwerke darunter. Schritt für Schritt wurden die historischen
Strukturen - sofern es sie noch gab - erkundet und freigelegt. Dabei
sollte so viel wie möglich erkundet und von der Substanz erhalten werden.
Seid dem Startschuss des Projektes berge im Jahr 2006, tüftelt Cheffe mit
Team und Handwerkern an jeder Wohnung und jedem Detail. Es wurden
auch Wände zwei- bis dreimal eingerissen! Nun fertig zum Einzug, ist in und
um berge noch lange nicht ausgetüftelt. Wir haben noch viel vor!
Ein fertiges Haus wäre doch langweilig.









